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last update: 29. 8. 2017

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I depict the wilderness, a concept of unrestricted wild and rank growth: tangled, strange, ugly, impure and worthless. Consequently, I have not depicted scrupulously trimmed flower arrangements, but I have limited myself to portraying whatever I chance upon, without any consideration for the beauty, value or uniqueness of natural growth. The viewer is offered a glimpse beneath the surface - the very fundamentals of what we usually trample on roughshod are opened up. This very subjective selection process is often associated with the commonplace, a pastoral setting of wooded glades and meadows.

In this instance, however, by freeing a piece of turf from its natural context the issue is not one of presenting things against a beautiful backdrop or resorting to sentimental introspection. It is much more a question of nature managing for the first time ever to have human beings reflect upon themselves.


Wilderness

Ich zeige die Wildnis, die Idee des unbegrenzten wilden Wucherns: Wirr, seltsam, hässlich, unrein, wertlos. Ortsansässige Gewächse werden wieder ins Bewußtsein gebracht. Exotischer Pflanzenwuchs trägt nicht zur Nahrungskette bei. Daher sind auch keine schön arrangierten Blumensträusse zu sehen, sondern was sich zum Zeitpunkt der Freilegung am zutreffenden Ort fand, ohne Berücksichtigung der Schönheit oder Kostbarkeit oder Einmaligkeit eines Gewächses. Man sieht unter die Oberfläche, das, was sonst mit Füssen getreten wird, offenbart seine Basis. Unter dieser subjektiven Auswahl versteht man auch manchmal Wald- und Wiesenstücke.

Durch die Loslösung eines Rasenstückes aus dem Kontext der Natur geht es nicht um die schöne Repräsentation der Dinge oder das sentimentale In-sich-Versinken beim Anblick der Naturschönheit. Sondern vielmehr darum, dass es der Natur mit dem Menschen erstmals gelungen ist, eine Reflexion über sich selbst anzustellen.