Bäume ohne Schatten

 

Bäume ohne Schatten, Baumskelette. Bäume, die keinen Schatten mehr werfen und eine Landschaft des Zerfalls und der Unfruchtbarkeit. Was ist der Wald? Ein Ort, in dem die Natur das Verhältnis zwischen ihren Lebewesen, Fauna und Flora in all ihrer Komplexität in ökologischer Dynamik demonstriert. Der Wald ist eine alles vereinende Welt, in der sich das Leben in all seinen Formen, in seinen Wechselwirkungen, zwischen Räubern und Beraubten, zwischen Werden, Entwicklung und Tod zeigt.

 

Der Wald ist ein komplexes Ökosystem in welchem sich Reaktionen und Gegenreaktionen das Gleichgewicht halten, wodurch immer wieder neues Leben entstehen kann. Ohne Wald würde es kein Leben geben. Dank der Pflanzenwelt , und im besonderen dank des Waldes, kann ein generelles, ökologisches Gleichgewicht gehalten werden. Die Wälder produzieren und reproduzieren immer wieder den nötigen Sauerstoff, um das Leben auf unseren Planeten zu erhalten. Den Wald mit einer grünen Lunge zu vergleichen ist kein banaler, abgenutzter Vergleich. Im Gegenteil, gerade dadurch wird der reale, physische und auch biologische Prozess deutlich, welcher erst Leben auf der Erde ermöglicht. Erst durch den Wald entstehen die chemisch physischen Vorbedingungen für das organische Leben. Nur dank des Waldes entsteht eine Atmosphäre, welche unsere Existenz erst ermöglicht. Der Wald ist das unabdingbare Element in der Landschaft der absoluten Natur. Neben dem Meer, den zahlreichen Gebirgen und den Wüsten der Erde ist der Wald die natürlichste Form von Landschaft. Die fruchtbar gemachten Felder und Wiesen, die Kulturlandschaft, ist niemals so sehr Natur wie es der Wald sein kann!

 

Im Wald dürfen wir die Natur in ihrer puren Reinheit vor dem Eingriff des Menschen erleben. Vorherrschend und dominierend ist im Walde so wie auch im Meer nur die Natur. Der Wald ist unbezwingbar, weil er der Ort ist, in dem sich die Natur reproduziert und der Mensch zu einem Element unter vielen wird. Manchmal haben wir Angst vor der Kulturlandschaft , wir sollten jedoch viel mehr Angst vor dem Wald haben, weil wir in ihm eine Welt von unermesslicher Kraft erkennen können, welche uns bei weitem überlegen ist. Der Wald ist auch der Ort von Sagen und Geschichten, belebt von wundersamen Wesen, freundlichen oder feindlichen Kreaturen, dort bewegen sich Gnome und Zwerge, Räuber und Feen, und auch Dornröschen und der böse Wolf. Der Wald ist der Ort der Phantasien und Träume, eine Welt, in der unsere Gedanken mit elementaren. Urgewalten zusammen treffen. Das Gute und das Schlechte und die Phantasien, die sich daraus entwickeln. Der Wald ist die Quelle des Lebens, des Ursprungs, wo unsere Emotionen Realität oder Phantasie vorfinden, um sich zu verwirklichen. Der Wald ist auch eine Metamorphose des Lebens, in welchem wir alle nur Wanderer auf der Durchreise sind, die sich oft genug im Rückwärtsgang verlieren. Der Wald kann dir Angst machen, er kann dir aber auch Ruhe und Trost spenden, dem ermüdeten Pilger Frische und Schutz im Schatten der Bäume geben. Der Wald ist der Schatten - der Schatten ist der Wald. So wie die Sonne zum Meer gehört, gehört der Schatten zu den Bäumen des Waldes. Der freundliche Schatten oder der Schatten, der auch beklommen macht, beides gehört dazu. Heute, nach Jahrtausenden, die der Wald unseren Planeten bedeckt und Leben überhaupt erst ermöglicht hat – heute haben die Bäume keinen Schatten mehr. Die Wälder haben ihre Kraft, Schatten zuspenden, verloren.

 

Immer öfter werden die Wälder zu Gespenstern ihrer selbst. Orte der fortschreitenden Wüstenei, zerstört und durch unser aller Einwirken vergiftet. Der Tod des Waldes ist ein Phänomen, welches innerhalb weniger Jahre unvorstellbare Ausmaße erreicht hat. Man nimmt an, dass der gesamte europäische Waldbestand bereits schwer geschädigt ist. Es gibt ganze Gebiete, in denen kein einziger Baum mehr gesund ist. Die Wälder sterben, und die Bäume haben und geben keinen Schatten mehr. Aus dem so magischen Ort des Waldes ist durch den Einfluss des Menschen eine Wüste aus skelettierten Bäumen geworden. Die Fotografien auf diesen Seiten tragen den Titel „Bäume ohne Schatten“ und sind ein Bericht des Wiener Fotografen Robert Zahornicky über den Tod des Waldes.

 

Die Bilder wurden im Schwarzwald, einer der grünen Lungen Deutschlands und Mitteleuropas, gemacht. Es bedarf keiner großen Worte, die Bilder sprechen für sich. Robert Zahornicky zeigt uns eine einfache Dokumentation im Sinne einer guten traditionellen Reportage. Sie zeigt uns einen Ausschnitt aus der Welt, in der wir leben, und in der wir der Gefahr laufen, auch selbst im Schatten der Ewigkeit zu verschwinden.

 

Nino G. Gualdoni / Übersetzung Ilse Masopust

 

Bäume ohne Schatten 02, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

 

Bäume ohne Schatten 03, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

 

Bäume ohne Schatten 05, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

 

Bäume ohne Schatten 08, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

 

Bäume ohne Schatten 09, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

 

Bäume ohne Schatten 12, Gelatin silver print, 18,5 x 28,5 cm · 1985

Im Dunkel der Nacht Licht

 

Aus der Dunkelheit tauchen Bilder – schwarzweiß: Blumen, Blätter, Blüten. Etwa gar Nachtschattengewächse? Die Nacht ignoriert beharrlich Schatten. Solltest du den deinigen verloren haben, Peter Schlemihl? Dein Name sei nunmehr Robert Zahornicky. Permanent: Der Hintergrund bleibt im Dunkeln. (Darkness, darkness, be my pillow.) Den Geräuschen der Nacht lauschen. (Can you hear me, Robert?) Zahornicky trägt Licht ins Dunkel: fotografisch. Dein Name sei daher Luzifer, gefallener Engel, das heißt „Lichtbringer“. Belichtet Sonnenblumen – kein Mond scheint helle -, Palmwedel, Apfelbaum und Agave.

 

Trauerweiden, weil der Schatten sie verlassen hat? Hingegen Orchi-day and night. Von den Birken keine Rinde,  indes Blätter reflektieren weiß den Lichteinfall. Da sitze ich reflektierend und mach es den Blättern gleich – bis ein Einfall kommt. Und irgendwo ein Fahrrad (chromblitzend). Strukturen, objektiv betrachtet. Weit und breit kein Lebewesen. Die Menschen schlafen. Ungerührt zeichnet der steinerne Herr samt Dame und Kleinkind auf seinem Marmorblock. Maler Engelhart. (Engelverehrung.) Wer weiß? Ich schwarz.

 

Text von Manfred Chobot

Light in the dark of the night

 

Images emerge from the darkness – in black and white: flowers, foliage and florets. Deadly nightshade, perhaps? Night steadfastly ignores shadows. Peter Schlemihl, lest you have lost your shadow, you shall henceforth be known as Robert Zahornicky. For ever more; the background remains obscure (Darkness, darkness, be my pillow). Hark the sounds of the night (Can you hear me, Robert?) Zahornicky casts light upon darkness – via photography. Your name is thus Lucifer, the fallen angel; it means ‘the bearer of light’. It illuminates sunflowers – no moons appears brighter – fronds, apple trees and agave.

 

Do the willows weep because the shade has abandoned them? Compare the orchids –orchida(y)ceous or orchidnighteous. Barkless birches, their leaves reflecting intermittent light in brightest white. Emulating the leaves I sit and reflect – until struck by the flash of an idea. And somewhere a bicycle, a blaze of chrome. Structures, seen objectively. No living being far and wide. People sleep. Unmoved the stone man with wife and infant child limns his block of marble. None other than the painter, Engelhart. (veneration of angels). Who knows? White? Black is me!

 

Text by Manfred Chobot / Translated by Peter Lillie

 

Karlsplatz 86, Gelatin silver print, 18,5 x 28 cm · 1986

 

KGV Spallart 3, Gelatin silver print, 18,5 x 28 cm · 1987

 

Naxos 9, Gelatin silver print, 18,5 x 28 cm · 1986

 

Rovinj 4, Gelatin silver print, 18,5 x 28 cm · 1987

 

Chia Café, Paris, Gelatin silver print, 60 x 50 cm · 2004

 

24, Paris, Gelatin silver print, 60 x 50 cm · 2004

 

Cité Internationale des Arts, Paris, Gelatin silver print, 60 x 50 cm · 2004

 

Le voyage, Paris, Gelatin silver print, 60 x 50 cm · 2004

Ein Garten der Erinnerung

 

Mitte der 1980er Jahre besucht der französische Fotograf Christian Milovanoff den Louvre in Paris, um Fragmente von Gemälden festzuhalten. Der Ausschnitt umfaßt jeweils einen Teil des Rahmens und der bemalten Fläche, manchmal enthält er eine Signatur des Künstlers oder das Etikett mit dem Titel des Werkes. Zudem nehmen die schwarzweißen Aufnahmen den Objekten ihre Farbigkeit, ein konstitutives Element des Malerischen. Die fotografische Dekonstruktion des musealen und künstlerischen Raumes verweist den Betrachter auf die eigene Erinnerung an frühere Besuche oder die gedruckte Wiedergabe in einer Publikation. Gleichsam zur Orientierung hat der Fotograf die Werke in seinen Bildtiteln identifiziert.

 

Auf analoge Weise operieren Aushangfotos, mit denen für den Besuch von Kinovorstellungen geworben wird. Auch sie nennen den Film, oftmals auch den Regisseur oder die Hauptdarsteller auf einer Art kleiner Tafel, die im Negativ des Fotos montiert worden ist. Manche Schauspieler wird man kennen, andere nicht, vor allem aber sagen die Szenen nichts über die Handlung des Films aus. Gefordert wird also wiederum die Phantasie des Betrachters, jedoch eine, die in die Zukunft gerichtet ist: auf etwas, das er sich bloß 'ausmalen' kann und das sich erst zu konkreten Bildern formen wird, wenn er der Vorführung des Streifens folgt.

 

Robert Zahornicky geht einen Schritt weiter. Im Frühjahr 2000 und Anfang 2001 fotografiert er im Botanischen Garten von Brooklyn in New York – von 2003 bis 2008 auch in Kiew, Paris, Berlin, Wien und Madrid – einzelne Gewächse in Nahsichten. Diese zeigen nur die unmittelbar um die Schrifttafeln liegenden Bereiche der Gewächse, und zwar dergestalt, daß die Tafel bei den ersten Arbeiten jeweils am rechten unteren Eck, später auch an anderer Stelle zu stehen kommt; so übernehmen die Abzüge die Form der Aushangfotos. Erst die Beschriftungen ermöglichen eine Bestimmung der Pflanzen, denn Stengel, Blätter und Geäst lassen eine solche meist nicht zu, weil aufgrund der Jahreszeit noch keine Blüten vorhanden sind beziehungsweise solche nicht im Bild aufscheinen. Aus der Schrift ersteht gleichsam das Bild, wie es der Betrachter aus einer früheren Ansicht im Gedächtnis verwahrt. Weil es sich aber um Erscheinungen der Natur handelt, die wachsen und sich ständig verändern, deutet der Name der Pflanze auch auf ein zukünftiges Aussehen, wie es sich erst entwickeln wird und das niemand erahnen kann.

 

Die Vorstellungskraft wird durch die Bilder von Robert Zahornicky in mehrere Richtungen angeregt. Denn nicht jede Aufnahme ermöglicht Rückblick und Vorausschau und damit die Konstruktion eines wirklichkeitsnahen, jedenfalls ähnlichen Gebildes in der Phantasie. Manche Namen sagen dem einen oder anderen nichts, weil ihm die bezeichneten Pflanzen unbekannt sind, so er nicht über breitere botanische Kenntnisse verfügt. Aus dem, was zu sehen ist, wird daher kein Bild erwachsen: Die sichtbaren Gegenstände erscheinen uns ohne Leben, weil wir ihnen weder Vergangenheit noch Zukunft zuordnen können.

 

Doch in der Folge dieser Serie von rund einem halben Hundert Aufnahmen stößt man ganz plötzlich auf Bezeichnungen, die ganz andersartige Assoziationen auslösen. Sei es der Name von Menschen, die man kennt, von Ländern, in die man gereist ist – oder Titel von Filmen, die man gesehen hat: "Wild at Heart" heißt beispielsweise eine Rose. Dann verlassen wir für einen Augenblick den Botanischen Garten, entfernen uns von den Motiven, die der Fotograf gewählt hat – die Bilder verlieren ihre Gestalt und die Dinge in ihnen ihre Konturen: Der Blick wendet sich nach innen in die unendlichen Gefilde der Träume. Daß Fotografien mit dem Anschein des Realen dorthin führen, gehört zu den faszinierenden Momenten ihrer Lektüre.

 

Timm Starl

A garden of memories

 

In the mid-eighties, Christian Milovanoff, a French photographer, visited the Louvre to take pictures of fragments of the paintings on display. In each of the pictures, the excerpt includes part of the frame and the painted surface; on occasion they include the artist’s signature or the label with the title of the work. Moreover, the fact that they are in black and white, the photographs detract from the very constituent essence of the work – its colour. The deconstruction in photographic terms of the museum and the artistic space compels the visitor to recall earlier visits to the gallery or reproductions published elsewhere. As a guide, the photographer identifies the paintings he has depicted.

 

Cinema posters work in an analogous manner. They invariably cite the title of the film, with the name of the director or leading actors shown in a small box mounted as a negative.  Many of the actors are well known, others less so – but above all the scene depicted says nothing about the film itself. The imagination of the person looking at the poster is challenged; he or she has to think ahead and imagine what the plot might be. Concrete images are only possible once he or she has seen the film.

 

Robert Zahornicky goes one step further. In the spring of 2000 and later the following year, he took close-ups of individual plants in the Botanical Gardens in New York. The photographs are focused on the area immediately surrounding the name plate and they are so structured that the plates are always positioned in the lower right hand corner. The pictures thus take on the form of posters.  Only the writing on the plate enables the reader to determine the plant; stalks, leaves and branches are of no help since on account of the time of year the plants are not in bloom and/or blossoms have not been included in the picture.  It is only on reading the name of the plant that the reader is the able to conjure up a picture of the plant that he or she might have seen earlier.  Since, however, we are dealing with the workings of nature, an ongoing and ever-changing process, the name of the plant points to its future appearance that has yet to develop and defies imagination.

 

Robert Zahornicky’s picture rouses our imagination in a number of ways.  Not all his pictures initiate a process of a retrospection and prospection – and hence the process of imagining the construction of a realistic or similar image.  Many of the botanical names mean nothing to us as for want of broad botanical knowledge; we are not familiar with them.  Thus, what we see fails to conjure up a picture.    The images that we see lack life; we cannot ascribe them to the past or to the future.

 

Yet, in the course of viewing the fifty or so pictures, the viewer suddenly comes across titles that he or she associates with something completely different.  Be it the name of a person one knows or a country one has visited – or the title of a film that one has seen.  One rose for example bears the name ‘Wild at Heart’. For a fleeting moment we leave the Botanical Gardens behind us as well as the motifs that the photographer has chosen – the pictures lose their form and the objects they depict their contours, initiating a process of introspection into the infinite realm of dreams.  The very fact that photography with all its appearance of the real can lead us there is one of the most fascinating moments of the act of reading.

 

Timm Starl / Translated by Peter Lillie

 

Iris sibirica, Botanischer Garten, Berlin-Dahlem, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2005

 

Narcissus Prologue, Brooklyn Botanical Garden, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2000

 

Rifolia, Botanischer Garten, Berlin-Dahlem, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2007

 

Satureja nepeta, Botanischer Garten, Wien, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2007

 

Sweet Pepperbush, Brooklyn Botanical Garden, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2000

 

Wild at Heart, Brooklyn Botanical Garden, Gelatin silver print, 24 x 30 cm · 2000

Some Green Pieces

 

Zahornicky liefert mit seiner über einen Zeitraum von zehn Jahren entstandenen 64-teiligen Arbeit „Some green Pieces“ ebenfalls eine analytische Bestandsaufnahme. In diesem Fall sind es Rasenoberflächen in Gärten und Parks New Yorks und zahlreicher Länder Europas. Einer sorgfältigen Kategorisierung gleich sind die einzelnen Fotos im Block gehängt, gewissenhaft durchnummeriert und mit Jahr und Ortsangabe versehen. Das Projekt startete während eines Stipendiums in London 1996. Dem Künstler fiel auf, dass die Grasnarben zweier unmittelbar benachbarter Parks einen stark voneinander abweichenden pflanzlichen Bewuchs in Gestalt und Farbe aufwiesen. So begann Zahornicky bis 2006 an seinen Aufenthaltsorten Rasenstücke analytisch zu fotografieren, die in ihren unterschiedlich grünen Farbnuancen heute detailreich seine Reisebewegungen nachvollziehbar machen.

 

 

Hartwig Knack

Some Green Pieces

 

Zahornicky is primarily interested in the aesthetic quality of simple plants that grow perennially in meadows. In one of his works, Some Green Pieces, comprising 64 segments extending over ten years, the artist provides an analytical survey of the turf in gardens and parks in numerous European countries and the United States. An instance of meticulous categorisation, the individual photographs are hung in block form and careful numerical order, with the year and location clearly displayed. The project started during a scholarship in London in 1996. The artist noticed that the grass in two immediately adjacent parks differed markedly in terms of the shape and colour of the plant growth. Zahornicky then set about taking analytical photographs of the turf as manifest in the varying nuances of green - and continues to do to this very day wherever he is staying.

 

 

Hartwig Knack / Translated by Peter Lillie

 

Some Green Pieces, C-Print in Rahmen, 64 x 20 x 30 cm, Gesamt 168 x 248 cm · 1996 - 2006

zahor(at)zahor.net