Donau - Menschen, Schätze & Kulturen

 

Ab 1. Juni 2020 bis 8. November 2020

Montag bis Freitag · 9:00 bis 17:00 Uhr

Samstag, Sonn-  und Feiertage · 9:00 bis 18:00 Uhr

Einlass- und Kassaschluss jeweils eine Stunde vorher

 

3382 Schallaburg 1

Tel.: +43 2754 6317-0

 

Von mir ist die Arbeit "Der Schatz der Nibelungen" zu sehen

 

Vor Millionen Jahren begann sich die Donau ihren Weg zu bahnen, heute ist sie der zweitlängste Fluss Europas. Wie kein anderer steht die Donau für die Vielfalt des europäischen Kontinents und seine wechselvolle Geschichte. Seit tausenden Jahren ist auch der Mensch an ihren Ufern präsent und nutzt sie für seine Zwecke. Schon in der Jungsteinzeit entstanden entlang des Stromes beeindruckende Kulturen. Den Römern diente er als Grenze ihres mächtigen Imperiums, den Habsburgern als Lebensader eines Reiches, das nicht umsonst den Namen „Donaumonarchie“ trägt. In abwechslungsreichen Etappen werden Einblicke in die Geschichte des Donauraums und Ausblicke auf seine vielfältigen Landschaften geboten. Menschen erzählen vom Leben am großen Strom, ungewöhnliche Exponate zeichnen Bilder seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Sommerstücke

 

Eine Vernissage kann leider nicht stattfinden

 

Von 27. Juni bis 16. August 2020

Samstag 15:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 Uhr

 

Schloss St. Peter in der Au

Hofgasse 6, 3352 St. Peter in der Au

 

mit Gino Alberti, Siegfried Anzinger, Josef Bramer, Gunther Damisch, Christa Dietl, Alexander Fasekasch, Markus Anton Huber,  Richard Jurtitsch, Josef Kern, Isabell Kneidinger, Leopold Kogler, Moussa Kone, Alois Mosbacher, Florian Nährer, Oswald Oberhuber, Hubert Schmalix, Franz Schwarzinger, Anna Sgtangl, Josef Trattner, Martin Veigl, Manfred Wakolbinger, Thomas Weinberger, Rainer Wölzl und Robert Zahornicky

POLAROID POEMS

 

Robert Zahornicky greift das Fotogramm in Kenntnis seiner Geschichte auf und führt es in der Konzeption eines neuen experimentellen Verfahrens der Sofortbildfotografie zu neuen künstlerischen Ausdrucksmitteln. „Sofortbild Fotogramme“ nennt sich seine vierteilige Werkserie, entstanden in den Jahren 1988, 1996, 2008 und aktuell 2019.

 

Zahlreiche Bildtitel tragen die botanisch korrekten Bezeichnungen der abgebildeten Flora in lateinischer Sprache. Ausgangspunkt sind jeweils Blüten, Blütenblätter, Wiesenblumen und Gräser, die einzeln oder im Arrangement für eine kurze Belichtungsdauer auf den Sofortbildfilm gelegt werden.

 

Die motivische Anordnung der Blütenteile erfolgt komplett in finsterer Umgebung. Zahornicky agiert beim Arrangieren der Objekte wie ein blinder Akteur, der die Gegenstände nur haptisch erspürt, und die Aleatorik bewusst im Gestaltungsprozess zulässt. Die kurzzeitige Lichtquelle „malt“ das Motiv, das anschließend im mehrminütigen Entwicklungsprozess allmählich das farbige Bild freigibt.

 

Autorinnen und Autoren: Elisabeth Voggeneder, Uwe Schögl

Design: Christoph Fuchs

 

Format 22 x 16 cm · 160 Seiten · 80 Abbildungen in Farbe · Hardcover · geprägter Leineneinband · 2019 Herausgeber: Uwe Schögl

 

Das Buch ist in der Fotohof edition, Bd. 285 erschienen und kostet € 29.-

ISBN 978-3-902993-85-4

Fotohof Edition

ART THIS WAY

 

Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt sich Robert Zahornicky intensiv mit dem Medium der Fotografie. Im facettenreichen Werk des in Niederösterreich lebenden Künstlers stoßen wir neben Fotografien auf Aktionistisches, Konzeptionelles, Objekte, Audioarbeiten, Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und anderes mehr.

 

Als neugieriger Erkunder der Welt und Archäologe des Alltags und mit einem leichtfüßigen wie hintersinnigen Humor ausgestattet findet der Künstler meisten passant seine Themen und Motive, anhand derer er sich mit der Frage nach Wahrheit und Realität in der Kunst im Allgemeinen und in der Fotografie im Speziellen auseinandersetzt. Zahornickys Arbeitsplatz ist gleichermaßen die Metropole wie auch das Land. In den Straßen der Städte fängt er die Komplexität, Schnelllebigkeit und Bruchstückhaftigkeit des urbanen Lebens ein, der ländliche Raum gibt den Blick frei auf Randzonen, Wälder, Natur und den oft zerstörerischen Eingriff des Menschen.

 

Differenziert und mit kritischem Blick hinterfragt der Künstler das, was ihn betrifft und betroffen macht und analysiert gesellschaftsrelevante Fragen der Zeit. Nichts ist so, wie es scheint, möchte man meinen. Fantasie, Ideenreichtum und Originalität sind in dem Moment gefragt, wenn wir uns auf die Kunst Robert Zahornickys einlassen.

 

Autorinnen und Autoren: Carl Aigner, Manfred Chobot, Elfriede Gerstl, Ulrich Horstmann, Hartwig Knack, Leopold Kogler, Alfred Römer, Franz Xaver Schmid, Timm Starl, Peter Zawrel

 

Format 29 x 23 cm · 328 Seiten · 700 Abbildungen in Farbe und schwarz-weiß · 2017 Herausgeber: Hartwig Knack

 

Das Buch erscheint im Verlag für moderne Kunst für € 40.-

ISBN 978-3-903228-22-1

Blick ins Buch

zahor(at)zahor.net