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last update: 3.9.2018

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Lichtungen, 2010-2012

Wolfgang Reichmann, Fritz Simak, Robert Zahornicky

Verein für Kunst und Kultur Eichgraben, 3032 Eichgraben, Kirchenstraße 15, beim Bahnhof

Öfnnungszeiten: Sa, So, Feiertag von 10 - 18 Uhr

Dauer der Ausstellung: 2. September bis 30. September

Künstlergespräch am Sonntag, den 23. September 2018,
um 15 Uhr

…und so begann im Anschluss an einen Lokalaugenschein in Eichgraben die Suche nach einem verbindenden Motto: „Dreiklang“ schien vielversprechend - drei befreundete Herren präsentieren sehr kompakt anhand von drei Fotoserien ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an das Medium! Die Idee funktionierte visuell leider nicht und eine Abweichung vom „Trilogie Prinzip“ wurde notwendig, womit nun Beispiele aus insgesamt 4 Serien gezeigt werden. So ergab es sich, dass Fritz Simak mit einer Auswahl aus zwei Werkgruppen vertreten ist. Seine „Ringer“ übernehmen es in der Ausstellung den formalen Bezug zu den angrenzenden „Bananenfotogrammen“ von Wolfgang Reichmann herzustellen (was kurioser klingt als es ist), während auf der anderen Seite die Linearität seiner „Lightworks“ zur grafisch reduzierter Auffassung von Robert Zahornickys „Lichtungen“ vermittelt. Die Konzentration auf lediglich vier Genres lässt dem Besucher Zeit und Muße sich genauer mit den einzelnen Arbeiten zu beschäftigen und inhaltlichen Fragen ebenso nachzugehen, wie jenen der Komposition oder der verwendeten Techniken. Auf diese Weise schärft das Studium der ästhetischen und intellektuellen Qualitäten letztlich auch das Auge für das Individuelle der jeweiligen Bildsprachen.

Wolfgang Reichmann nutzt die vermeintliche Realität des fotografischen Abbildes, um mit 36 Direktbelichtungen einer halbgeschälten Banane den Eindruck von Momentaufnahmen zu suggerieren. Doch die körperliche Präsenz der dargestellten Frucht wird in der Folge als schönfarbige Illusion enttarnt, da nicht das Objekt selbst auf dem Fotogramm zu sehen ist sondern seine substanzlosen Schatten, die sich in einer Art „ghost version“ materialisiert haben. Darüber hinaus wird mit der seriellen Präsentation der mehrteiligen Arbeit der Eindruck eines filmischen Ablaufs erweckt. Wie auf einem Storyboard entwickelt der Fotograf aus anmutigen Einzelposen die Choreographie für seine Hauptdarstellerin und lässt sie für uns tanzen.

Um Bewegung geht es auch bei Fritz Simak, der mit großer Aufmerksamkeit die skulpturale Körperlichkeit entkleideter Ringer mit Licht- und Schatteneffekten modelliert. Die beiden Protagonisten scheinen jeweils für einen Moment in den komplizierten Bewegungsabläufen zu verharren, um dem Betrachter ihre schönen Konturen in kunstvollen, an barocke Kompositionen erinnernden Verkürzungen zum Genuss darzubieten.

Zeit und Veränderung behandelt auch die Serie „lightworks“, in der Simak die faszinierenden Effekte einer sich beständig wandelnde Lichtskulptur während eines Ausstellungsbesuches aufzeichnet. Das aufgeregte Lineament zu dem sich die farbigen Reflexe bündeln leitet abschließend zum dritten künstlerischen Beitrag über:

Von der Panoramakamera mit gleichbleibender Schärfe erfasst – was zu einer irritierenden weil nicht fokussierten Raumwahrnehmung führt – ragen hier winterlich entlaubte Baumkronen wie Wurzeln in den Himmel und spiegeln gleichsam wieder was sich an Geflecht im Waldboden verbirgt. Robert Zahornicky schildert in diesen stillen Schwarzweiß -Fotos Lichtungen, die sich zwischen den unterschiedlichsten grafischen Strukturen des verzweigten Geästs auftun und den Betrachter in einen Zustand der Schwerelosigkeit versetzen. Es ist, als könne man vom Boden losgelöst entlang der Stämme emporschweben und den Heiligen gleich levitieren.

VKK-Eichgraben

Fotogramm, 2001

#TullnART

Ausstellungsdauer: 5.5. bis 30. 9.

Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag sowie Feiertag
10-17 Uhr

3430 Tulln an der Donau, Minoritenkloster/Rathaus

#TullnART

In der Ausstellung im Rathaus/Minoritenkloster eröffnen zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler neue Einblicke und Perspektiven zu Themen rund um Garten, Natur und Wildnis. Unter den Beteiligten finden sich Anna Aistleitner, Iris Andraschek, Alexander Biedermann, Heinz Cibulka, Rainer Friedl, Sonia Gansterer, Matthew Gardiner, Gudrun Kampl, Michael Kos, Richard Künz, Norbert Maringer, Julie Monaco, Alois Mosbacher, Markus Orsini-Rosenberg, Gotthard Schatz, Josef Schwaiger, Cynthia Schwertsik, Six/Petritsch, Ingeborg Strobl, Lois Weinberger, Clemens Wolf,

Robert Zahornicky.

Ihre Arbeiten, Installationen und Projekte eröffnen neue Perspektiven regen zum Diskurs an und erweitern den Horizont – ganz nach dem Motto „außerhalb des Zauns liegt das Wunder“. Aktuellen Herausforderungen auf globaler und lokaler Ebene widmet sich der Schwerpunkt „Welt mit Zukunft“, der in Zusammenarbeit mit Univ. Prof. DDr. Franz-Josef Radermacher gestaltet wird. Die Ausstellung wird begleitet durch ein umfangreiches Vermittlungsprogramm mit Führungen, Workshops, Aktionstagen und Künstlertreffen.



Shredder #50, 2003

Das Buch. Die Kunst. Das Lesen.

Eröfnung am Samstag, den 6. Oktober 2018 um 20 Uhr

Zeitbrücke-Museum Gars, Kollergasse 155, 3571 Gars am Kamp

Dauer der Ausstellung bis 28. Oktober 2018

Öffnungszeiten: Sa, So, Feiertag von 10 - 12 Uhr und von 14 - 17 Uhr

Folgende Künstlerinnen und Künstler sind vertreten:
Antonella Anselmo • Gottried Ecker • Regina Hadraba • Gert Linke • Beatrix Mapalagama Sabine Müller-Funk • Szilvia Ortlieb • Fritz Ruprechter • Maria Temnitschka • Fridolin Welte

Robert Zahornicky

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, herausgegeben von NöART und Judith P. Fischer





Pressgeld, 2002

Geld in der Kunst

Galerie Galerie im Traklhaus, Waagplatz 1a, 5020 Salzburg

Dauer der Ausstellung: 25. 7. bis 15. 9. 2018

Dienstag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr

Galerie im Traklhaus

ART THIS WAY

Herausgeber: Hartwig Knack

Autorinnen und Autoren: Carl Aigner, Manfred Chobot, Elfriede Gerstl, Ulrich Horstmann, Hartwig Knack, Leopold Kogler, Alfred Römer, Franz Xaver Schmid, Timm Starl, Peter Zawrel

Seitenumfang: 328

Abbildungen: ca. 700 farbige und schwarzweiße Abbildungen

Format: 29 x 23 cm

Das Buch ist im Verlag für moderne Kunst erschienen und kostet 40 Euro

Blick ins Buch

Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt sich Robert Zahornicky intensiv mit dem Medium der Fotografie. Im facettenreichen Werk des in Niederösterreich lebenden Künstlers stoßen wir neben Fotografien auf Aktionistisches, Konzeptionelles, Objekte, Audioarbeiten, Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und anderes mehr.

Als neugieriger Erkunder der Welt und Archäologe des Alltags und mit einem leichtfüßigen wie hintersinnigen Humor ausgestattet findet der Künstler meist en passant seine Themen und Motive, anhand derer er sich mit der Frage nach Wahrheit und Realität in der Kunst im Allgemeinen und in der Fotografie im Speziellen auseinandersetzt. Zahornickys Arbeitsplatz ist gleichermaßen die Metropole wie auch das Land. In den Straßen der Städte fängt er die Komplexität, Schnelllebigkeit und Bruchstückhaftigkeit des urbanen Lebens ein, der ländliche Raum gibt den Blick frei auf Randzonen, Wälder, Natur und den oft zerstörerischen Eingriff des Menschen.

Differenziert und mit kritischem Blick hinterfragt der Künstler das, was ihn betrifft und betroffen macht und analysiert gesellschaftsrelevante Fragen der Zeit. Nichts ist so, wie es scheint, möchte man meinen. Fantasie, Ideenreichtum und Originalität sind in dem Moment gefragt, wenn wir uns auf die Kunst Robert Zahornickys einlassen.