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last update: 11.12.2018

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Puzzle, Kati B., 1984

Menschenskinder. Portraitfotografie aus der Sammlung SpallArt

Dauer der Ausstellung: Von 8. Dezember 2018 bis 10. März 2019

Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag, 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr geöffnet
6. Januar, 1. Mai, 3. Oktober, 13 bis 17 Uhr geöffnet

In Zeiten omnipräsenter Selfies setzt die Ausstellung den Fokus auf das Porträtfoto als Kunstobjekt und Medium einer kreativen (Selbst-) Inszenierung. Die Ausstellung wurde in Kooperation mit der privaten Sammlung SpallArt erarbeitet, die 2019 ihr 25-jähriges Jubiläum feiert und nun auszugsweise erstmals in Rosenheim zu sehen ist. Aus der Begeisterung für die Vielfalt der Möglichkeiten, mit denen Fotografie unsere Wahrnehmung verstellt, verleugnet und fordernd hinterfragt, erwarb die Sammlerin Andra Spallart Mitte der 1980er-Jahre erste zeitgenössische Fotoarbeiten vornehmlich aus Österreich. Mit dem Umzug nach Wien 1995 veränderte sich die Ausrichtung und Gewichtung: Fotografie mit Bezug zum europäischen Umfeld trat hinzu. Inzwischen umfasst die Sammlung über 2.200 Werke, darunter auch diverse Videoarbeiten. Ein Schwerpunktthema der Sammlung, das die Ausstellung aufgreift, ist der Mensch zwischen Sehnsucht, Alltag und Wahn; unsere Suche nach Schönheit und deren trügerische Illusion.

Städtische Galerie Rosenheim Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim

Sammlung Spallart

Kunsthalle Rosenheim





ART THIS WAY

Herausgeber: Hartwig Knack

Autorinnen und Autoren: Carl Aigner, Manfred Chobot, Elfriede Gerstl, Ulrich Horstmann, Hartwig Knack, Leopold Kogler, Alfred Römer, Franz Xaver Schmid, Timm Starl, Peter Zawrel

Seitenumfang: 328

Abbildungen: ca. 700 farbige und schwarzweiße Abbildungen

Format: 29 x 23 cm

Das Buch ist im Verlag für moderne Kunst erschienen und kostet 40 Euro

Blick ins Buch

Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt sich Robert Zahornicky intensiv mit dem Medium der Fotografie. Im facettenreichen Werk des in Niederösterreich lebenden Künstlers stoßen wir neben Fotografien auf Aktionistisches, Konzeptionelles, Objekte, Audioarbeiten, Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und anderes mehr.

Als neugieriger Erkunder der Welt und Archäologe des Alltags und mit einem leichtfüßigen wie hintersinnigen Humor ausgestattet findet der Künstler meist en passant seine Themen und Motive, anhand derer er sich mit der Frage nach Wahrheit und Realität in der Kunst im Allgemeinen und in der Fotografie im Speziellen auseinandersetzt. Zahornickys Arbeitsplatz ist gleichermaßen die Metropole wie auch das Land. In den Straßen der Städte fängt er die Komplexität, Schnelllebigkeit und Bruchstückhaftigkeit des urbanen Lebens ein, der ländliche Raum gibt den Blick frei auf Randzonen, Wälder, Natur und den oft zerstörerischen Eingriff des Menschen.

Differenziert und mit kritischem Blick hinterfragt der Künstler das, was ihn betrifft und betroffen macht und analysiert gesellschaftsrelevante Fragen der Zeit. Nichts ist so, wie es scheint, möchte man meinen. Fantasie, Ideenreichtum und Originalität sind in dem Moment gefragt, wenn wir uns auf die Kunst Robert Zahornickys einlassen.