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last update: 3.11.2019

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Wildnis #37, 1996

Meisterwerke
25 Jahre Galerie Jünger

Eröffnung:
14. November 2019, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung wird auch mein neues Buch "Polaroid Poems" zu sehen sein so wie auch vier Polaroid Fotogramme.

Öffnungszeiten:
Di - Fr 14 - 18 Uhr,
Samstag 11 - 14 Uhr
und nach Vereinbarung

Galerie Andrea Jünger,
1040 Wien, Paniglgasse 17a,


Horizont, 1995

Horizonte

Dauer der Ausstellung:
15. September bis
22. Dezember 2019

Öfnungszeiten: Sonntag 10 bis 18 Uhr und nach vorheriger telefonischer Anmeldung

Der Horizont ist etwas, das wir suchen. Wir werden diesen aber nie besitzen. Er liegt immer vor uns und wir sind hinter ihm her und er ist die Grenze zwischen Himmel und Erde, vielleicht von Realität und Illusion.

Gino Alberti, Edgar Holzknecht, Richard Jurtitsch, Hermine Karigl-Wagenhofer, Leopold Kogler, Karl Korab, Florian Nährer, Szolvia Ortlieb, Kurt Schönthaler, Franz Schwarzinger, Manfred Wakolbinger und

Robert Zahornicky

Kunstmuseum Artemons
Linzer Straße 19
4202 Hellmonsödt bei Linz

0699/16 68 88 81




POLAROIDPOEMS

Herausgeber: Uwe Schögl

Autorinnen und Autoren: Elisabeth Voggeneder,
Uwe Schögl

Design: Christoph Fuchs

2019, Hardcover, geprägter Leineneinband, 22 x 16 cm,
160 Seiten, ca. 80 farbige Abbildungen

Das Buch ist in der Fotohof edition, Bd. 285 erschienen
und kostet 29 Euro

ISBN 978-3-902993-85-4

Robert Zahornicky greift das Fotogramm in Kenntnis seiner Geschichte auf und führt es in der Konzeption eines neuen experimentellen Verfahrens der Sofortbildfotografie zu neuen künstlerischen Ausdrucksmitteln. „Sofortbild Fotogramme“ nennt sich seine vierteilige Werkserie, entstanden in den Jahren 1988, 1996, 2008 und aktuell 2019. Zahlreiche Bildtitel tragen die botanisch korrekten Bezeichnungen der abgebildeten Flora in lateinischer Sprache. Ausgangspunkt sind jeweils Blüten, Blütenblätter, Wiesenblumen und Gräser, die einzeln oder im Arrangement für eine kurze Belichtungsdauer auf den Sofortbildfilm gelegt werden. Die motivische Anordnung der Blütenteile erfolgt komplett in finsterer Umgebung. Zahornicky agiert beim Arrangieren der Objekte wie ein blinder Akteur, der die Gegenstände nur haptisch erspürt, und die Aleatorik bewusst im Gestaltungsprozess zulässt. Die kurzzeitige Lichtquelle „malt“ das Motiv, das anschließend im mehrminütigen Entwicklungsprozess allmählich das farbige Bild freigibt.

Fotohof edition


ART THIS WAY

Herausgeber: Hartwig Knack

Autorinnen und Autoren: Carl Aigner, Manfred Chobot, Elfriede Gerstl, Ulrich Horstmann, Hartwig Knack, Leopold Kogler, Alfred Römer, Franz Xaver Schmid, Timm Starl, Peter Zawrel

Seitenumfang: 328

Abbildungen: ca. 700 farbige und schwarzweiße Abbildungen

Format: 29 x 23 cm

Das Buch ist im Verlag für moderne Kunst erschienen und kostet 40 Euro

Blick ins Buch

Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt sich Robert Zahornicky intensiv mit dem Medium der Fotografie. Im facettenreichen Werk des in Niederösterreich lebenden Künstlers stoßen wir neben Fotografien auf Aktionistisches, Konzeptionelles, Objekte, Audioarbeiten, Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und anderes mehr.

Als neugieriger Erkunder der Welt und Archäologe des Alltags und mit einem leichtfüßigen wie hintersinnigen Humor ausgestattet findet der Künstler meist en passant seine Themen und Motive, anhand derer er sich mit der Frage nach Wahrheit und Realität in der Kunst im Allgemeinen und in der Fotografie im Speziellen auseinandersetzt. Zahornickys Arbeitsplatz ist gleichermaßen die Metropole wie auch das Land. In den Straßen der Städte fängt er die Komplexität, Schnelllebigkeit und Bruchstückhaftigkeit des urbanen Lebens ein, der ländliche Raum gibt den Blick frei auf Randzonen, Wälder, Natur und den oft zerstörerischen Eingriff des Menschen.

Differenziert und mit kritischem Blick hinterfragt der Künstler das, was ihn betrifft und betroffen macht und analysiert gesellschaftsrelevante Fragen der Zeit. Nichts ist so, wie es scheint, möchte man meinen. Fantasie, Ideenreichtum und Originalität sind in dem Moment gefragt, wenn wir uns auf die Kunst Robert Zahornickys einlassen.