ART THIS WAY

 

Seit über vier Jahrzehnten beschäftigt sich Robert Zahornicky intensiv mit dem Medium der Fotografie. Im facettenreichen Werk des in Niederösterreich lebenden Künstlers stoßen wir neben Fotografien auf Aktionistisches, Konzeptionelles, Objekte, Audioarbeiten, Rauminstallationen, Kunst im öffentlichen Raum und anderes mehr.

 

Als neugieriger Erkunder der Welt und Archäologe des Alltags und mit einem leichtfüßigen wie hintersinnigen Humor ausgestattet findet der Künstler meisten passant seine Themen und Motive, anhand derer er sich mit der Frage nach Wahrheit und Realität in der Kunst im Allgemeinen und in der Fotografie im Speziellen auseinandersetzt. Zahornickys Arbeitsplatz ist gleichermaßen die Metropole wie auch das Land. In den Straßen der Städte fängt er die Komplexität, Schnelllebigkeit und Bruchstückhaftigkeit des urbanen Lebens ein, der ländliche Raum gibt den Blick frei auf Randzonen, Wälder, Natur und den oft zerstörerischen Eingriff des Menschen.

 

Differenziert und mit kritischem Blick hinterfragt der Künstler das, was ihn betrifft und betroffen macht und analysiert gesellschaftsrelevante Fragen der Zeit. Nichts ist so, wie es scheint, möchte man meinen. Fantasie, Ideenreichtum und Originalität sind in dem Moment gefragt, wenn wir uns auf die Kunst Robert Zahornickys einlassen.

 

Autorinnen und Autoren: Carl Aigner, Manfred Chobot, Elfriede Gerstl, Ulrich Horstmann, Hartwig Knack, Leopold Kogler, Alfred Römer, Franz Xaver Schmid, Timm Starl, Peter Zawrel

 

Format 29 x 23 cm · 328 Seiten · 700 Abbildungen in Farbe und schwarz-weiß · 2017 Herausgeber: Hartwig Knack

 

Das Buch ist im Verlag für moderne Kunst für € 40.- erschienen.

ISBN 978-3-903228-22-1

Blick ins Buch

Gegend versus Idyll

 

Im Rahmen der Foto Wien 2022  "Rethinking Nature“

 

zu sehen bis 24. April 2022

Dienstag - Freitag 14:00 - 18:00 Uhr, Samstag 11:00 - 14:00 Uhr

und nach Vereinbarung

 

Historische Fotografien aus der Sammlung Fritz Simak im Dialog mit zeitgenössischen Positionen

 

Galerie Andrea Jünger

1040 Wien, Taubstummengasse 17/1/Top 8

 

0664/111 4771

 

Bild: Bäume ohne Schatten, Hornisgrinde, 1985/2011,

je 25,5 x 39,5 cm, Silver gelatin print

Galerie Jünger

Picturing Nature

Ein Blick in die Sammlung SpallArt

 

im EIKON Schauraum, Q21, MuseumsQuartier Wien

 

25. Februar bis 8. Mai 2022

 

Donnerstag und Freitag, 14:00 - 18:00 Uhr

24 Stunden am Tag einsichtig

 

Bild oben: Wildnis #12, 1996 (Abzug 2017), aus der Serie Wilderness

C-Print auf Alu-Dibond, 80 x 60 cm

 

Bild unten: Papaver bracteatum - Mohn, Türkei, 2008

Fotogramm auf Sofortbildfilm (Polaroid), 9 x 7 cm

Sammlung SpallArt

Eröffnung Schaufenster EIKON